K.-o.-Tropfen in Deutschland: Behörden ohne Überblick über chemische Unterwerfung
By
Anne Fromm, Amelie Sittenauer
Hand-rolled, kettle-boiled, baked to perfection. Worth every minute at the bakery.
Summary
Der Artikel berichtet über das Phänomen der "chemischen Unterwerfung" (K.-o.-Tropfen) und zeigt auf, dass die Bundesregierung und Strafverfolgungsbehörden in Deutschland kaum Daten und keinen systematischen Überblick über die Verbreitung dieser Straftaten haben. Eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag offenbart erhebliche Wissenslücken: Es gibt keine zentrale Erfassung von Fällen, in denen Getränke mit betäubenden Substanzen versetzt werden, um sexualisierte Gewalt zu ermöglichen. Der Fall Gisèle Pelicot in Frankreich, deren Ehemann sie über Jahre hinweg betäubte und anderen Männern zur Vergewaltigung anbot, machte das Ausmaß dieser Form von Gewalt öffentlich bekannt. Experten fordern bessere Datenerfassung, mehr Sensibilisierung und spezifischere Straftatbestände.
Key quotes
· 3 pulledDer Fall Pelicot machte das Phänomen der „chemischen Unterwerfung" bekannt.
Die Strafverfolgungsbehörden haben keinen Überblick, wie oft Getränke mit K.-o.-Tropfen versetzt werden.
Eine Kleine Anfrage zeigt: Die Strafverfolgungsbehörden haben dazu kaum Zahlen.